Liebesgedichte – Schl…imm
Mein heutiges Liebesgedicht, ist all denen gewidmet, die gerne ihren Gefühlen freien Lauf lassen und so geht es heute um eine Art Frau, die sich durch ihren exzessiven Lebensstil charakterisieren lässt: Die Schl…, ähhm sagen wir mal freizügige Frau.
Was sie ausmacht, ohne dem Gedicht zu viel vorweg zu nehmen: Mehrschichtige Schminkaufträge mit dem Spachtel, Haut, die überall aus den spärlichen Klamotten hervorgepresst wird, eine täglich wechselnde Haarfarbe … sprich: Ein von “minderen” Gefühlen geprägtes Äußeres, das zudem noch auf eine schwer wiegende Selbstverleugnung hin deutet.
Was ich von solchen ‘Frauen’ halte? Sagen wir mal, ich beschäftige mich einfach nicht mit ihnen, um es freundlich auszudrücken. Allerdings bezweifle ich auch, dass es irgend eine vernünftige Art gibt, sich mit dieser Art Frau zu beschäftigen, wenn man sich nicht gerade in einem Bett befindet, oder auf Sex an nicht ganz so gewöhnlichen Orten steht, oder?

Nun, eine Frau, die mit diesem Ruf leben muss, die wird es im Leben nicht leicht haben, womit ich gar nicht mal Beruf und ähnliches meine. Und hierbei ist egal, wie sehr sie sich ansonsten anstrengt. Man muss sich halt entscheiden, ob man geliebt werden will, oder nur wegen seines Äußeren “begehrt” (dieses Wort ist eigentlich auch nicht richtig, oder?).
Aber, nicht vergessen:
Alles Liebe,
Thorsten
Liebesgedichte – Sie …
Tja, wie man merkt ist meine Zeit mal wieder etwas knapp bemessen, aber dennoch möchte ich heute mit meiner Gedicht-Serie über “die Frau” anfangen.
Die Frau als Ganzes zu betrachten ist natürlich recht schwierig, weil sie bei weitem weniger – die Männer mögen es mir verzeihen – simpel funktioniert, als der Mann, auch wenn dieser in der Betrachtung komplexer ist, als er meist erscheint.
Ein Beispiel für die Berechenbarkeit und Unberechenbarkeit der beiden Geschlechter: Zwei Männer können sich in der Regel nicht lange unterhalten, ohne dabei in Machtkämpfe der subtilsten Art abzurutschen, während zwei Frauen sich ganz im Gegenteil über Stunden hinweg unterhalten können, ohne dabei einen Standpunkt oder eine Position klar zu machen. Natürlich ist ein so unberechenbares Verhalten gerade zu empörend undurchschaubar und für den neutralen Beobachter wird es ein beinahe unmögliches Unterfangen, irgendwelche typischen Merkmale herauszuarbeiten. Welche Variante jetzt allerdings die bessere ist, das zu beurteilen, überlasse ich wie immer Ihnen
.
Der Typus Frau, um den sich mein Gedicht heute dreht, ist leider schon vor etlichen Jahren ausgestorben. Mit gutem Grund, muss man dazu sagen, aber man mag das Dahinscheiden dieses Typus Mensch auch mit einem weinenden Auge betrachten, weil die positive Natur dieser Art Frau eine gewaltige Lücke in der Gesellschaft hinterläßt!

Da geht sie hin, die “gute Mutter” des vorletzten Jahrhunderts – die es selbstverständlich nie wirklich gegeben hat
– und macht der “Frau von heute” Platz, einem selbstvertrauten und eigensinnigen Menschen und mit genau so viel Egoismus ausgestattet wie ihre männlichen Artgenossen ihn schon seit langem mit sich herumschleppen. Und natürlich gibt es auch die “Frau von heute” nicht wirklich, Menschen sind bekanntlich Individuen. Dennoch ist die Tendenz, wie sie im Gedicht festgehalten wurde, deutlich nachzuvollziehen. Die Frauen haben bei weitem mehr gesellschaftliches und persönliches zu leisten, die Rolle der fürsorglichen Mutter und der liebevollen Ehefrau stirbt aus. Allerdings formt sich dieses Bild, wie jedes andere auch, im Auge des Betrachters. Begriffe wie Leistung, etc. kann man leider nicht wertfrei gebrauchen, von daher wird die Leistung, die die “gute Mutter” damals erbracht hat, vielleicht völlig falsch eingeschätzt?
Nun, eine Revolution, wie die Frauenbewegung sie ausgelöst hat, hat natürlich etliches Gute bewirkt, aber ob das was die Frauen letztendlich aus ihrem neuen Selbstbewußtsein gemacht haben, gut und richtig ist, wird die Geschichte beurteilen müssen, oder? Auch die “Wiedervereinigung”, die ja so gerne laut und fröhlich besungen wird, hat “der ehemal’schen DDR” ja sicher nicht nur Gutes gebracht. Meines Wissens gab es vor der “Wiedervereinigung” in unseren östlichen Bundesländern bei weitem mehr Herzlichkeit als jetzt, was aber sicher nicht jeder als Leistung anerkennen würde. Es müssen halt “Banananen” her
.
Alles Liebe,
Thorsten
Liebesgedichte – Love kills slowly
Naja, das ist eigentlich nur der Untertitel eines Liedes, dessen Text ich bereits vor ewigen Jahren geschrieben habe.
Damals habe ich mit zwei Schulkollegen in einer kleinen Formation zusammen gespielt und wusste noch kaum, was Musik so wirklich bedeutet. Ja, das ist wirklich sehr lange her, sag ich doch
, allerdings muss ich mein Alter auch in Schutz nehmen, denn ich habe den Text tatsächlich vollständig aus meinem Gedächtnis abrufen können, glaube ich zumindest, meine Freunde mögen es mir verzeihen, wenn ich irgendwo geschludert habe.
Naja, viel Ahnung vom Englischen hatte ich damals natürlich auch nicht, aber eine Ballade, oder ein Liebeslied? Dafür hat es natürlich gereicht
.
80′er Jahre, da kann man sich die Musik dazu sicher vorstellen: Für die soften Synthi-Glockenklänge, wenn ich mich recht erinnere, war ein jetzt tätiger Pfarrer verantwortlich, der das gesamte Lied komponiert hatte. Ebenfalls am Synthesizer operierte ein Freund, der jetzt so weit ich weiss eher an Menschen herum operiert und meiner einer betätigte eine Gitarre, falls man das eventuell so nennen darf und versuchte die Umgebung mit den sanften Klängen meiner Stimme zu erfüllen, was mir sicher gelang. Was die Umgebung davon gehalten hat? Bitte keine unbegründeten Anschuldigungen, Sie waren damals ja gar nicht dabei
.

Nunja: Dieter Bohlen hätte ich mit diesem Text sicher nicht geschlagen, schließlich kommt weder mein Bruder Ludwig, noch der fahrbare Untersatz eines nordamerikanischen Indianer-Häuptlings im Text vor. So viel Fantasie wie ein solch begnadeter Texter wie unser Dieda, werde ich wohl auch niemals besitzen
.
Alles Liebe,
Thorsten
Liebesgedichte – … auf deiner Haut …
So! Nach kleiner Auszeit – man kann ja nicht in jeder Stimmung einfach mal so ein Gedicht schreiben – mache ich mit meiner Reihe Liebesgedichte weiter.
Nach dem kleinen Ausflug in die tiefen Geheimnisse männlichen Fühlens und Denkens
, bei dem ich bestimmt nicht immer ganz fair gewesen bin
, möchte ich heute mal wieder die sanfteren Töne und das zarte Begehren zu Wort kommen lassen. Dies ist als eine Art Zwischenspiel zu denken, quasi um wieder zu Atem zukommen, bevor ich mich den Untiefen weiblicher Gefühle widmen werde
.

Ja, so kann die Sehnsucht nach einem geliebten Menschen die Wahrnehmung auf erstaunlich wenige Teile des betroffenen Körpers beschränken
. Aber keine Bange, wenn man sich erstmal ein wenig näher gekommen ist, sieht man auch den Rest, was zugegebener Maßen nicht immer von Vorteil seien muss.
Doch immer dran denken:
Alles Liebe,
Thorsten
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Liebesgedichte – Ladybaby …
Nach den letzten beiden Liebesgedichten, haben wir im männlichen Bereich der Schöpfung, die Spezies Mensch betreffend, nur noch ein affenähnliches Geschöpf übrigbehalten: Die pubertierenden menschlichen Männchen, kurz Jungs genannt.
Wie ist das eigentlich mit den Jungs? Hmmm, war ja selber einer, bevor ich meinen Hormonspiegel auf ein normales Maß reduzieren konnte, sprich: Bevor ich erwachsen wurde. Aber Jungs und Liebe? Naja, da treffen zwei Welten …
Und Mädchen stehen auf sowas? Nun, man könnte daraus sicherlich eine umgekehrte Schlussfolgerungskette machen:
Mädchen lieben Jungs!
Jungs lieben fummeln!
Jungs lieben sonst nichts!
Ergo:
Mädchen lieben fummeln!??
Darum heute mal ein Gedicht, dass ich hoffentlich einigermaßen zu einem Deutsch-Rapper würdigen Text “verdreht” habe, wie der Titel ausdrucksstark verdeutlichen sollte, oder?
Ey, jo man, ey, voll die Liebe in da house, ey! Wa?
Wenn ich schon höre wie die Mädels über ihre “Lover” quatschen, wird mir ganz schlecht. “Lover” ist doch eher ein Begriff, der mit dem alten Wort “Stecher” gleich zu setzen ist und hat weniger etwas mit Gefühlen, als mit “gefühlsecht” zu tun, gelle? Aber wer hat auch jemals behauptet, dass Frauen gefühlvoller sind als Männer? Mädchen sind eben auch nur kleine Jungs! Hier ein bissel mehr, da ein bissel weniger: Passt scho!
Subi, jetzt hab ich auch noch Muskelkater in den Fingern und Schultern. Kommt wohl vom vielen HipHop-Gezappel (“… spreizen Sie Daumen, Zeigefinger und kleinen Finger von der Hand ab und machen Sie rhytmische Auf- und Abbewegungen mit den Schultern, sodass ihre Arme im Takt …”
).
Alles Liebe,
Thorsten
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Liebesgedichte – Mr. Charming
Wie bereits letzte Woche angekündigt, geht es in unserem heutigen “Liebes”-Gedicht wieder um eine besondere Art Mann.
Wir kennen ihn alle, er wird in etlichen Filmen dargestellt, ist unwiderstehlich und hat vielfältige positive Merkmale aufzuweisen, ja einige gleich mehrere Millionen, oder gar ganze Milliarden positiver Merkmale:

Ja nach so einem schönen Abend auf seiner kleinen 50-Kabinen Jacht in Mote Carlo, weiß man einfach, was für ein gefühlvoller und liebenswerter Mensch man ist. Schließlich wird man ja von allen geliebt! Naja, vielleicht nicht ganz man selbst, aber wen stört das schon?
Alles Liebe,
Thorsten
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Liebesgedichte – Super(cool)man
Die Gattung Mensch gibt es ja bekanntlich schon recht lange, aber eine besondere Spezies, die verwandschaftlich wesentlich näher beim Affen anzusiedeln ist, gibt es wahrscheinlich schon genau so lange: Den Matcho, oder schlicht und einfach Mann.
Naja, nicht jeder Mann ist gleich ein Superheld, wie die (einzige
) Hauptperson in unserem heutigen Gedicht, aber Frauen stehn einfach auf diesen Typus Mann, der verwegen aussieht, immer einen (blöden
) Spruch auf den Lippen hat und alle Frauen ansieht, als wenn sie ein äußerst schmackhaftes Hauptgericht seien. Oder?

Huch? Die Frau wollt ihn gar nicht? Ja, wie kommt denn sowas? Wo er doch so unaus… ähhhhhh unwiderstehlich ist.
Naja, allerdings gibt es das selbe Extrem auch bei Frauen, das nennt man dann Schl … hmm sagen wir lieber ‘Lebedame’. Und das es dieses Extrem auch bei Männern ganz anderer Natur gibt und das auch diese vielleicht besser auf den Bäumen geblieben wären, sehen wir selbstverständlich nächste Woche.
Alles Liebe,
Thorsten
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Liebesgedichte – Gebrauchtwagen (Der neue)
Heute wendet sich unser Liebesgedicht einmal an die noch jüngeren Vertreter der Rasse Mensch: Die so genannten Teens.
Nun, wenn man sich das Verhalten dieser jungen Leute so ansieht, dann hat man manchmal das Gefühl, dass geliebt wird, wer nicht bei drei auf den Bäumen ist, oder anders ausgedrückt: Leider wissen diese jungen Leute nicht, was Liebe überhaupt darstellen soll.
Tja, und deswegen beschäftige ich mich heute einmal auf nicht ganz ernste Weise mit diesem Thema, damit die jungen Herrschaften einmal sehen, wie das für uns alte Leute aussieht mit ihrer „Liebe“.

Ach ja, so ist das halt mit den jungen Mädels.
Drehst du dich nur einmal in die andere Richtung, schon sind sie weg
und tauchen nie wieder auf
. Streng nach dem Motto: „Gelegenheit
macht Liebe!“, oder
?
Alles Liebe,
Thorsten
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Liebesgedichte – Sehnen
Na, schon den ersten Liebeskummer, nachdem der Frühling schon fast dem Sommer weichen muss? Oder etwa einen tiefsitzenden Schmerz, den ihr schon lange mit euch herumtragt? Eine ewige Liebe, die genauso ewig unerreichbar ist?
Vielleicht hilft der berühmte Spruch vom geteilten Leid?

Ja, Liebeskummer ist sicherlich eine der schlimmsten Krankheiten, die die Menschheit kennt. Aber immer daran denken, dass es – auch – schön ist zu lieben, auch wenn die Liebe nicht erwidert wird. Wer sich seines liebenden Herzens bewußt ist, weiß zumindest, dass er kein schlechter Mensch ist, oder?
Alles Liebe,
Thorsten
Liebesgedichte – Dämmerung
Alle menschliche Liebe hat ja bekanntlich ein Ende, auch wenn das nur eine Interpretation einiger Schlager singender Vertreter der “mehr als ein Grundschulabschluss war bei mir nicht drin”-Reichen ist, die von nichts mehr verstehen, als von “Sex’n drugs’n rock’n roll”. Die Rede ist natürlich von solcher Art Hirnies, die im Fernsehen immer wenn die braunsten der braunen Würstchen über den Wiesenhof bruzzeln, ihren Senf dazugeben müssen. Oder solche, die reich werden mit Ausuferungen, für die man ansonsten direkt in die Geschlossene Zwangs-Eingewiesen würde.
“Alles hat ein Ende nur die Wurst hat zwei”, ist meiner Ansicht nach eine der schlimmsten Errungenschaften des letzten Jahrhunderts. Was? Ja, das Lied ist auch übel
.
Aber lassen wir doch lieber den Dichter zu Wort kommen, so er denn möchte?

Was soll man da noch weiter anmerken?
Ich denke wirklich, dass Liebe etwas ganz anderes ist, als das, was die meisten Menschen darunter verstehen. In unserer “BITTE-ALLES-SOFORT”-Gesellschaft, hat man ja nicht einmal mehr die Zeit, sich vernünftig nach der “Liebe des Lebens” umzusehen, also hat man eben mehr als eine “Liebe des Lebens”.
Schade, das sich die Anzahl der Leben nicht auch so einfach vervielfachen lässt
.
Alles Liebe,
Thorsten



