Neues aus dem “Singletreffsumpf”
Ich möchte nicht, dass irgendjemand denkt ich würde mich nicht mehr mit dem Thema beschäftigen, weil die Wihitelist nicht wirklich länger wird. Dem ist sicherlich nicht so, denn ich habe in den letzten Wochen sehr viele AGB’s gelesen.
Ich habe aktuell 76 Singletreffs in meiner “Blacklist” und nur 8 Treffs haben sich als — um es mal mit Douglas Adams zu sagen — “überwiegend harmlos” erwiesen.
Aktueller Stand der hinzugekommenen “AGB Unzulänglichkeiten”:
- Überhaupt keine AGB, oder Nutzungsbedingungen, aber Hinweise auf Kosten, die dann überhaupt nirgendwo auftauchen, nicht einmal an der Stelle, wo sie angeblich stehen sollen.
- Keine Kosten, aber die registrierten Daten werden einfach an andere Webseiten weitergegeben, was wahrscheinlich legal ist, weil es mit der AGB durch absenden der Anmeldung angenommen wird, aber ob das mal statthaft ist? Armes deutsches Recht .
Es erscheint mir notwendig noch mal auf ein Problem einzugehen, dass sich zunächst harmlos darstellt, aber für viele Menschen zu einem echten “Geldschlucker” werden kann:
Es gibt etliche Singletreffs, die ihre Angebote zunächst kostenlos anbieten. Allerdings bekommt man bei der Standardmitgliedschaft nur sehr begrenzte Funktionen angeboten.
Stellen wir uns mal folgendes Szenario vor: Ich bin auf der Suche nach einer Frau/ einem Mann — natürlich bin ich einsam und niedergeschlagen, so ist das ja bei vielen — und mein Postfach hat etliche Nachrichten, von Menschen, die Interesse an meiner Person haben.
Jetzt ist es bei manchen Singletreffs so, dass man die Nachrichten zwar lesen, aber nicht beantworten kann, oder es kommt noch schlimmer und man kann die Nachrichten nicht einmal lesen.
Wie tief muss man sinken, um einen leidenenden Menschen so mies zu behandeln? Egal.
Was ich eigentlich schreiben wollte, war natürlich, dass sich viele Menschen in der Hoffnung auf eine baldige Partnerschaft für die bezahlte Mitgliedschaft in dem Treff entscheiden. Nun, so einfach ist das natürlich auch nicht, denn von den zwanzig Nachrichten sind wahrscheinlich mindestens zehn technische Hinweise, 5 sind Werbung und von den restlichen 5 sind dann noch drei Fakes und 2 uninteressant, gell?
Naja, vielleicht ist es nicht einmal ganz so schlimm, aber ob das Geld letztlich gut investiert ist? Immerhin besser als bei einem Wahrsager?
Liebe Grüße,
Thorsten
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